19.02.2016

Darmkrebsmonat März

Informationsveranstaltung zum Thema Enddarmkrebs im Marienkrankenhaus

Am Mittwoch, den 2. März, findet im Marienkrankenhaus Cochem anlässlich des Darmkrebsmonats März eine Veranstaltung zum Thema „Enddarmkrebs – Moderne Operationsmethoden und wie ein künstlicher Darmausgang (Stoma) vermieden werden kann“ statt. Ab 18.30 Uhr sind Betroffene und Interessierte herzlich zu dem Vortrag von Privatdozent Dr. Stefan A. Müller, Chefarzt der Abteilung Chefarzt der Abteilung Chirurgie I / Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie, in den Räumen der Krankenpflegeschule eingeladen.

„Der Enddarm, auch Rektum genannt, bildet den letzten, etwa 16 cm langen Abschnitt des Dickdarmes, der in den Schließmuskel (Anus) übergeht. Jährlich erkranken etwa 250.000 Menschen in Deutschland an Enddarmkrebs, wobei das Risiko ab dem 50. Lebensjahr steigt und Männer häufiger als Frauen betroffen sind. Die Tumoren können sich insbesondere aus gutartigen Veränderungen wie Polypen oder Adenomen entwickeln, die man während Vorsorgeuntersuchungen erkennen und z.T. gleich entfernen kann“, erklärt der Chefarzt. Neu auftretende Änderungen der Stuhlgewohnheiten und Durchfall im Wechsel oder vermehrte Blähungen sowie Blut- und Schleimauflagerungen auf dem Stuhl können Symptome sein und sollten zeitnah von einem Facharzt untersucht werden. Körperliche Schwäche, Gewichtsabnahme und nächtliches Schwitzen können begleitend auftreten.

„Durch regelmäßige Vorsorge und gesunde Ernährung kann man Darmkrebs sehr gut vorbeugen und eine Erkrankung ggf. sogar ganz vermeiden. Dieses Bewusstsein muss sich in den Köpfen der Menschen verankern. Ein Themenmonat ist aus meiner Sicht daher sinnvoll und wir beteiligen uns gern an der Aktion“, ergänzt Privatdozent Dr. Müller.

Wurde ein Enddarmkrebs diagnostiziert, der bei der Darmspiegelung nicht abgetragen werden kann, wird eine Operation unumgänglich. In großen Studien konnten Behandlungsleitlinien für die unterschiedlichen Stadien der Erkrankung herausgearbeitet werden. Im Marienkrankenhaus Cochem werden alle operativen Verfahren angeboten. Die bestmögliche Behandlung wird individuell auf den Patienten angepasst und gemeinsam mit ihm besprochen. Zur Vor- und Nachbehandlung bestehen Kooperationen mit Onkologen und Strahlentherapeuten.

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