27.04.2017

Darmbeschwerden

Informationsveranstaltung zum Thema Divertikel im Marienkrankenhaus Cochem

Am Mittwoch, dem 10. Mai, lädt das Marienkrankenhaus Cochem wieder zu einem Informationsabend. Der Vortrag zum Thema „Wenn Divertikel sich entzünden – Stadien- gerechte Behandlung der Divertikulitis“ wird von dem Chefarzt der Abteilung Chirurgie I/Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Proktologie, Privatdozent Dr. med. Stefan A. Müller gehalten. Er informiert ab 18.30 Uhr Betroffene und Interessierte zu der Entstehung von Divertikeln und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, wenn sie sich entzünden.

Meist handelt es sich bei Darmdivertikeln um harmlose Ausstülpungen in der Darmschleimhaut durch Lücken in der Darmwandmuskulatur. Sie entstehen durch Bewegungsstörungen des Dickdarms, Darmwandschwäche und veränderte Ernährungsgewohnheiten. Treten entzündungsfreie Divertikel vermehrt auf, spricht man in der Medizin von Divertikulose. Dies kann vor allem mit zunehmendem Alter passieren. In etwa 80 % der Fälle verursachen diese Ausstülpungen keine Beschwerden und müssen nicht behandelt werden. Eine akute Entzündung der Divertikeln (Divertikulitis) geht mit Schmerzen (besonders im linken Unterbauch) und ggf. mit Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Stuhlunregelmäßigkeiten einher. Für den Fall, dass solche Divertikulitisschübe häufiger auftreten, sollte eine operative Entfernung des erkrankten Darmabschnittes in Erwägung gezogen werden. Bei ausgeprägten Entzündungen ist auch nach dem ersten Schub schon eine Operation erforderlich.

„Divertikeloperationen werden in der heutigen Zeit routinemäßig mit minimal-invasiven Verfahren durchgeführt. Unsere Patienten können so in der Regel früh mobilisiert und wieder normal ernährt werden, wodurch Genesungszeit und Krankenhausaufenthalt verkürzt werden können“, erklärt Privatdozent Dr. Müller.

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