Radiologische Abteilung

Die Radiologie am Marienkrankenhaus Cochem wurde 2014 zu einem modernen Diagnose- und Versorgungszentrum ausgebaut. Seit 1. April 2014 steht die Abteilung unter der Leitung des Radiologischen Instituts Hohenzollernstraße Koblenz. Durch die Kooperation mit einem der größten radiologischen Institute im nördlichen Rheinland-Pfalz verfügt das Krankenhaus über ein nahezu identisches Leistungsspektrum, wie dies von großen Kliniken angeboten wird. Für die stationären Patientinnen und Patienten werden unter Einsatz modernster Geräte folgende Leistungen am Krankenhaus angeboten:

  • Computertomografie
  • Kernspintomografie
  • Diagnostisches Röntgen

Diagnostische Rund-um-die-Uhr-Versorgung

Zusätzlich zur gerätetechnischen Ausstattung stellt das Institut das fachärztliche Personal und sichert durch eine hochmoderne teleradiologische Vernetzung eine diagnostische Rund-um-die-Uhr-Versorgung. Dies machte es auch möglich, die Notfallstation wieder im Hause anzusiedeln, um Krankheitsbilder nach Unfällen, Herzinfarkt, Schlaganfall u. a. ohne Zeitverlust erkennen und behandeln zu können.

Computertomografie (CT)

Die radiologische Abteilung am Marienkrankenhaus Cochem verfügt über einen hochmodernen 16-Zeilen Computertomografen der Firma Siemens, den ‚SOMATOM Emotion 16‘, der durch seine hervorragende Bildqualität eine präzise Diagnostik und Rekonstruktionen in allen Raumebenen ermöglicht.

Die Computertomografie (CT) ist ein hochleistungsfähiges Röntgenverfahren. Es ermöglicht sehr genaue Darstellungen der inneren Organe und der Knochen zur Erkennung oder zum Ausschluss einer Erkrankung.

Mit der Computertomografie sind sehr komplexe Untersuchungen möglich, wie z.B.

  • Kopf-CT: Bei Verdacht auf Schlaganfall, Blutungen, erweiterte Blutgefäße, Gehirntumore u.a.
  • CT der Knochen und Bandscheiben: Zur Abklärung bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall, 
     Osteoporose oder Knochenbrüchen

Besonders wichtig ist die schnelle Abklärung bei Unfällen: schwer verletzte Patienten können schnell von Kopf bis Fuß gescannt werden, so dass ohne Zeitverlust behandelnde Maßnahmen eingeleitet werden können.

Kernspintomografie

Mittels der Magnetresonanztomografie (MRT) lassen sich fokussierte hochauflösende Untersuchungen unterschiedlicher Organsysteme sowie Ganzkörperuntersuchungen durchführen.

Die Kernspintomografie kommt dabei ganz ohne Röntgenstrahlen aus. Diese Methode macht sich zu Nutze, dass unser Körpergewebe zu einem hohen Prozentsatz aus Atomkernen des Wasserstoffs besteht (Protonen). Diese verhalten sich wie kleine Magneten, die sich im magnetischen Feld des Kernspintomografen in der Längsachse ausrichten. Nach Anregung der Kernspinresonanz durch Hochfrequenzimpulse können Schnittbilder aus jedem Bereich und in jeder beliebigen Ebene des menschlichen Körpers angefertigt werden.

Die technische Entwicklung auf dem Gebiet der Kernspintomografie hat sich in den letzten Jahren rasant vollzogen und wird in vielen Bereichen der Diagnostik eingesetzt.

Die radiologische Abteilung am Krankenhaus Cochem führt folgende Untersuchungen durch:

  • MRT des Kopfes
  • MRT der Halsweichteile
  • MRT des Bauchraums (Abdomen/Becken) und der Gallenwege
  • MRT der Wirbelsäule
  • MRT der Gefäße (MR-Angiographie)
  • MRT der Gelenke

Diagnostisches Röntgen

Röntgenuntersuchungen sind noch immer ein wichtiger Bestandteil der modernen Bildgebung. Vor allem für die Feindiagnostik am Skelettsystem ist eine Röntgenuntersuchung anderen Verfahren überlegen. Indikationen für eine Röntgenaufnahme sind: 

  • Knochenbrüche
  • Arthrose an Gelenken (z.B. Hand- oder Kniegelenke)
  • entzündliche rheumatische Gelenkerkrankungen
  • Untersuchungen an Herz und Lunge (z.B. bei Verdacht auf Lungenentzündung)

Der Strahlenschutz spielt bei allen Röntgenuntersuchungen eine wichtige Rolle. Zur Reduktion der Strahlenexposition wird am Marienkrankenhaus Cochem ein modernes Röntgengerät eingesetzt. Das geschulte Röntgenpersonal achtet darüber hinaus auf alle weiteren Strahlenschutzmaßnahmen.