Patientenforum

02.03.2016

Enddarmkrebs - Moderne Operationsmethoden und wie ein Stoma vermieden werden kann

Informationsabend

Informationsabend am Mittwoch, 02.03.2016, um 18.30 Uhr in der Krankenpflegeschule des Marienkrankenhauses Cochem.

Der März ist der Monat des Darmkrebses – also eine gute Gelegenheit das sensible Thema noch einmal genauer zu betrachten. Der Enddarm, auch Rektum genannt, bildet den letzten, etwa 16 cm langen Abschnitt des Dickdarmes, der in den Schließmuskel (Anus) übergeht. Jährlich erkranken etwa 25.000 Menschen in Deutschland an Enddarmkrebs, wobei das Risiko ab dem 50. Lebensjahr steigt und Männer häufiger als Frauen betroffen sind. Die Tumoren können sich sowohl aus gutartigen Veränderungen (Polyp, Adenom), die man während Vorsorgeuntersuchungen erkennen und z. T. gleich ent fernen kann, als auch direkt aus der Darmschleimhaut entwickeln. Neu auftretende Änderungen der Stuhl gewohnheiten und Durchfall im Wechsel oder vermehrte Blähungen sowie Blut- und Schleimauflagerungen auf dem Stuhl können Symptome sein und sollten zeitnah von einem Facharzt untersucht werden. Körperliche Schwäche, Gewichtsabnahme und nächtliches Schwitzen können begleitend auftreten. In dem Vortrag wird näher auf die Diagnostik und Therapie von Enddarmkrebs eingegangen. Darüber hinaus wird Privat dozent Dr. Müller auch die Vorsorgemöglichkeiten vorstellen.

Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionsbeiträge. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für eine kleine Erfrischung ist gesorgt.

Referent:
Privatdozent Dr. med. Stefan A. Müller, Chefarzt der Abteilung Chirurgie I / Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Proktologie

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