Patientenforum

20.11.2017

Das schwache Herz

Informationsveranstaltung zum Thema Herzschwäche

Am Donnerstag, dem 30. November, laden das Marienkrankenhaus Cochem und die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland im Rahmen der bundesweiten Herzwochen zum Vortrag ein. Die Kardiologin Wioletta Cioch-Domarska wird Interessierte ab 18.30 Uhr in den Räumen der Krankenpflegeschule zum Thema „Das schwache Herz – Ursachen, Vorsorge und Therapiemöglichkeiten“ informieren. Ein besonderer Gast wird die Inhalte des Vortrags ergänzen.

In Deutschland leiden etwa zwei bis drei Millionen Menschen an einer Herzschwäche, jährlich sterben fast 50.000 daran. Besonders in der Altersgruppe ab 75 Jahren steigt die Zahl der Betroffenen. Dabei erkranken Männer und Frauen unterschiedlich. Frauen leiden häufig an einer verminderten Ausdehnungsfähigkeit der linken Herzkammer, wodurch weniger Blut vom Herzen aufgenommen werden kann. Bei Männern hingegen, kann sich die Herzmuskulatur schlechter zusammenziehen, was zu einer geringeren Pumpleistung führt. Herzschwäche ist immer eine Folge anderer Herzerkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Rhythmusstörungen oder einer Herzmuskelentzündung. Typische Symptome wie Atemnot, Leistungsabfall und geschwollene Beine mit Wassereinlagerungen werden von den Betroffenen oft nicht mit Herzproblemen in Verbindung gebracht, sondern einfach auf das Alter geschoben und hingenommen.

„Es bedarf einer umfassenden Aufklärung. Eine Herzschwäche ist zwar nicht immer heilbar, aber je früher sie erkannt wird, desto besser können die Ursachen behandelt, das Fortschreiten verlangsamt und die Lebenserwartung verlängert werden. Hierbei lassen sich mit Medikamenten sehr gute Ergebnisse erzielen, in einigen Fällen bietet sich außerdem der Einsatz eines Herzschrittmachers oder Defibrillators an.  Die Patienten erhalten ein Stück Lebensqualität zurück, sind leistungsfähiger und können den Alltag wieder meistern. Begleitend – ebenso wie vorbeugend – helfen eine gesunde und bewusste Ernährung, viel Bewegung, der Verzicht auf Alkohol und Nikotin und die Vermeidung von Stress“, erklärt Frau Cioch-Domarska, Oberärztin der Abteilung Innere Medizin I / Gastroenterologie und Kardiologie des Marienkrankenhauses Cochem.

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