23.12.2015

Zwicken, Brennen, Jucken

Informationsveranstaltung zum Thema Hämorrhoidalleiden im Marienkrankenhaus

Cochem – Das Marienkrankenhaus Cochem lädt am Mittwoch, den 13. Januar, zur Informationsveranstaltung zum Thema „Hämorrhoidalleiden – was tun?“ ein. Ab 18.30 Uhr informiert Privatdozent Dr. med. Stefan A. Müller, Chefarzt der Abteilung Chirurgie I/Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie, Betroffene und Interessierte in den Räumen der Krankenpflegeschule über die Stadien der Erkrankung, vorbeugende Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten.

„Hämmorhoiden haben wir alle. Die natürlichen Gefäßpolster befinden sich im oberen Analkanal, kleiden ihn ringförmig aus und dienen dem Feinverschluss des Afters. Erst wenn diese Polster vergrößert sind und nach außen gedrückt werden, spricht man von einer Erkrankung der Hämorrhoiden“, erklärt Privatdozent Dr. Müller. Häufig ist für Hämorrhoidalleiden eine erblich bedingte Bindegewebsschwäche verantwortlich. Begünstigt wird die Erkrankung durch eine ballaststoffarme, ungesunde Ernährung, die Einnahme von Abführmitteln sowie zu starkes Pressen beim Stuhlgang. Typische Beschwerden sind Juckreiz, Brennen, Schmerzen, Nässen, aber auch Blutungen, Hautausschläge, verschmutzte Wäsche oder ein Druckgefühl im After.

„Salben und Cremes können die Symptome lindern und das Fortschreiten der Erkrankung eindämmen. Eine Heilung kann nur durch eine Operation erzielt werden“, ergänzt der Chefarzt. In den westlichen Ländern zählen Hämorrhoidalleiden zu den häufigsten Erkrankungen und sind dennoch ein Tabuthema. Symptome treten selten vor dem 35. Lebensjahr auf, aber mit dem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit an einem Hämorrhoidalleiden zu erkranken.

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