29.10.2015

Wir machen mit

Marienkrankenhaus Cochem beteiligt sich erstmals an „AKTION Saubere Hände“

Cochem – Am Mittwoch, den 11. November, veranstaltet das Marienkrankenhaus Cochem zum ersten Mal einen Aktionstag im Rahmen der nationalen Kampagne „AKTION Saubere Hände“. Am sogenannten „Tag der Handhygiene“ soll das vor allem für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wichtige Thema in den Fokus gerückt werden. Alle Mitarbeiter des Hauses können zwischen 10.00 und 14.00 Uhr ihr Wissen zur Händehygiene testen und vertiefen. Neben dem Informationsstand rund um die Kampagne wird es u.a. die Demonstration der Händedesinfektion unter der UV-Lampe, die Messung der Talgsekretion mittels Sebumeter sowie ein interaktives E-Learning rund um das zentrale Thema geben. Ein Quiz lockt mit tollen Preisen und an einem Stand wird die korrekte Nagelpflege demonstriert. Als kleines Highlight ist ein Unternehmen eingeladen, das 3D-Wachsabdrücke von den Händen der Teilnehmer fertigt.

Das Projekt, das 2008 ins Leben gerufen und u. a. vom Bundesministerium für Gesundheit unterstützt wurde, hat das Ziel, die Compliance der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen zu verbessern. Die Händedesinfektion ist besonders wichtig, um mit dem Gesundheitswesen-assoziierte (nosokomiale) Infektionen zu vermeiden und damit die Patientensicherheit zu stärken.

„Bereits im März haben die Mitglieder unserer Hygienekommission beschlossen, dass sich auch unser Krankenhaus an der Aktion beteiligen möchte. Die Teilnahme ist an gewisse Anforderungen gebunden, an deren Erfüllung wir seitdem kontinuierlich arbeiten“, erklärt Erhard Böttcher, Geschäftsführer der Marienkrankenhaus Cochem GmbH. Jede Einrichtung, die bei der „AKTION Saubere Hände“ mitmacht, muss z.B. sicherstellen, dass mindestens ein Mitarbeiter des Hauses den Einführungskurs der Kampagne besucht und sich an einem jährlichen Erfahrungsaustausch beteiligt. Darüber hinaus muss das Haus die Ausstattung mit Desinfektionsspendern sowie deren Verbrauch ermitteln (HAND-KISS Modul). Zudem müssen jährliche Fortbildungen, die auf den Unterlagen der Kampagne basieren, gewährleistet werden.

„Unser Ziel ist es, das bereits hohe Niveau unserer Händehygiene weiter auszubauen und regelmäßig unsere Mitarbeiter für das Thema zum Beispiel mit solchen Aktionstagen zu sensibilisieren“, ergänzt Erhard Böttcher.

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