06.06.2018

Wie kann moderne Altersmedizin die Genesung fördern?

Informationsveranstaltung zum Thema Geriatrie im Marienkrankenhaus

Cochem – Am Mittwoch, den 20. Juni 2018, stellt die Chefärztin der Inneren Medizin II und Akut-Geriatrie, Amelie Zühlke, ihre Abteilung vor und informiert darüber, wie eine gezielte Altersmedizin zur Genesung älterer Menschen beitragen kann. Bei der Veranstaltung in den Räumen der Krankenpflegeschule des Marienkrankenhauses haben Interessierte ab 18.30 Uhr die Möglichkeit, die neue Chefärztin, die die Abteilung seit Januar 2018 leitet, kennenzulernen und Fragen zu Behandlung akuter oder chronischer Altersleiden sowie präventiver Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.

„Bei der Altersmedizin geht es uns darum, herauszufinden, warum die Dinge nicht mehr so laufen, wie sie sollten. Bei älteren Menschen, die häufig an mehreren Erkrankungen gleichzeitig leiden, ist das nicht immer ganz einfach“, erklärt die Fachärztin mit geriatrischer Zusatzqualifikation. „Wir forschen dann nach, ein bisschen wie Detektive.“ Dabei kooperiert Amelie Zühlke fachübergreifend mit den anderen Ärzten des Marienkrankenhauses, um festzustellen, wie dem Patienten am besten geholfen werden kann. „Durch die Zusammenarbeit, zum Beispiel mit der Gefäßchirurgie oder der Anästhesie und Schmerztherapie, können wir Patienten so versorgen, dass keine Verlegung in ein anderes Haus notwendig ist“, so Zühlke.

Angesichts der demographischen Entwicklung mit einer immer älter werdenden Bevölkerung auf der einen Seite und einer hochspezialisierten Medizin auf der anderen Seite, ist die Altersmedizin ein zunehmend wichtiger Bestandteil der Behandlung älterer Patienten. Die geriatrische Abteilung des Marienkrankenhauses Cochem, die bereits seit 10 Jahren besteht, ist auf eine breit gefächerte und interdisziplinäre geriatrische Behandlung und Mitbetreuung betagter und hochbetagter Patienten in der Inneren Medizin sowie in allen Fachrichtungen der Klinik spezialisiert. Im Fokus stehen zum Beispiel Wechsel- und Nebenwirkungen von Medikamenten sowie die Auswirkungen von Diagnostik und Eingriffen auf die Mobilität und Selbstversorgung der Patienten. „Unser Ziel ist es, die älteren Menschen so zu behandeln, dass wir ihren Bedürfnissen gerecht werden“, sagt Amelie Zühlke. „Meine Mitarbeiter und ich sind sensibilisiert für die Bedürfnisse älterer Patienten und bemühen uns, auf jeden Einzelnen individuell einzugehen. Dazu gehört auch, den Menschen in Ruhe zuzuhören und sie nicht mit zu vielen Fragen und Fachbegriffen gleichzeitig zu konfrontieren.“ 

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