30.05.2016

Wenn das Herz aus dem Takt ist

Informationsveranstaltung zum Thema Herzschrittmacher im Marienkrankenhaus

Am Mittwoch, den 8. Juni, findet in den Räumen der Krankenpflegeschule des Marienkrankenhauses Cochem eine Informationsveranstaltung zum Thema „Wenn das Herz aus dem Takt ist: Aktuelles zur Therapie mit Herzschrittmachern“ statt. Ab 18.30 Uhr informiert Frau Dr. med. Kristina Kaiser Betroffene und Interessierte über die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten.

„Eine langsame Herzfrequenz, auch Bradykardie genannt, wird oft durch eine Fehlfunktion der elektrischen Erregungsbildung oder -leitung des Herzens verursacht. Die Beschwerden zeigen sich zum Beispiel in Form von Schwindelgefühl, Bewusstlosigkeit oder Herzschwäche infolge des langsamen Pulses. In diesem Fall kann ein Herzschrittmacher die Herzfrequenz mittels elektrischer Impulse je nach Bedarf anheben und so die Beschwerden therapieren“, erklärt Dr. Kaiser, die seit Januar im Marienkrankenhaus Cochem im Bereich der Inneren Medizin als Oberärztin tätig ist und die Schrittmachertherapie des Hauses verantwortet.

Seit der ersten Implantation im Jahre 1958 hat sich die Herzschrittmachertherapie stetig weiterentwickelt, mit dem Ziel, die Beschwerden, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit des Patienten zu verbessern. Hierbei kommen unterschiedliche Schrittmachersysteme zum Einsatz. Diese werden je nach Anzahl der angeschlossenen Elektroden in Ein-, Zwei- oder Dreikammer-Schrittmacher unterschieden. „Die Implantation eines solchen Schrittmachers ist ein kardiologischer Routineeingriff, der in der Regel nicht lange dauert und unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Nach der Implantation müssen regelmäßig alle sechs bis zwölf Monate Schrittmachernachsorgen erfolgen. Diese beinhalten die Überprüfung des Allgemeinzustandes und des EKGs des Patienten sowie der Schrittmacher-, Batterie- und Elektrodenfunktion. Bei Hinweisen auf eine Erschöpfung der Batterie muss das Schrittmachergerät ausgetauscht werden“, fügt die Fachärztin für Innere Medizin hinzu.

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