04.08.2014

Spezielles Ultraschallverfahren im Marienkrankenhaus Cochem

Internistische Abteilung bietet Endosonografie an

Cochem – Seit kurzem steht der internistischen Abteilung des Marienkrankenhauses Cochem mit der Endosonografie ein spezielles Ultraschallverfahren für die Diagnostik zur Verfügung. Hierfür wird ein Endoskop mit einem speziellen Ultraschallkopf verwendet, um innerlich Ultraschalluntersuchungen des Magen-Darm-Kanals und der angrenzenden Organe sowie Strukturen durchzuführen.

„Das Untersuchungsverfahren bietet uns den Vorteil, dass der Ultraschallkopf sehr nah an die Organstrukturen herangeführt werden kann. Dadurch ist auch die Bildauflösung besonders hoch. Dies ist vor allem in Bereichen interessant, die von außen über die Haut nur schwer oder gar nicht zugänglich sind“, erklärt Dr. Ekkehart Walle, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie am Marienkrankenhaus.

Die Endosonografie dient besonders der Abklärung von Veränderungen in Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm bei dem Verdacht auf einen Tumor. Ebenso können hiermit aber angrenzende innere Organe wie zum Beispiel die Bauchspeicheldrüse oder der Gallengang und Veränderungen der Lymphknoten beurteilt werden.

„Bei dem von uns verwendeten Linearscanner können unter Ultraschallsicht auch diagnostische Punktionen durchgeführt werden. Hierfür führen wir eine Punktionsnadel durch das Endosonografiegerät geführt, um eine Probe zu entnehmen. Auch Drainagen, beispielsweise von Pankreaszysten in den Magen, können auf diese Weise angelegt werden“, ergänzt Dr. Walle.

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