25.10.2016

Müssen Narbenbrüche repariert werden?

Informationsveranstaltung zum Thema Narbenhernien im Marienkrankenhaus

Am Dienstag, den 8. November, lädt das Marienkrankenhaus Cochem Betroffene und Interessierte zu einer Veranstaltung zum Thema „Der Narbenbruch: Schönheitsfehler oder wichtiges Problem, das operiert werden sollte?“ ein. Ab 18.30 Uhr informiert Privatdozent Dr. Stefan A. Müller, Chefarzt der Abteilung Chirurgie I / Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie, mit seinem Vortrag in den Räumen der Krankenpflegeschule.

„Narbenhernien zählen trotz aller Entwicklungen und Fortschritte in der Chirurgie weiterhin zu den häufigsten Komplikationen nach einer Operation. Neben technischen Ursachen wird zunehmend eine Störung der Wundheilung bei den betroffenen Patienten diskutiert. Risiken für das Auftreten eines Narbenbruchs sind neben einer Fettleibigkeit das Rauchen, Blutarmut und ein Alter über 45 Jahre. Außerdem kann eine angeborene Störung im Kollagenstoffwechsel, der für eine gute Narbenbildung erforderlich ist, einen Narbenbruch begünstigen. Dies bezeichnen wir als ‚Biologischen Narbenbruch‘“, erklärt der Chefarzt.

Hilfe gibt es durch den Einsatz von Netzen, welche die Bauchwand verstärken. Durch dieses Verfahren konnten die Ergebnisse von Narbenhernienreparationen deutlich verbessert und die Rückfallraten gesenkt werden. Neben offenen Verfahren gibt es auch die Möglichkeit, diese Netze minimal-invasiv einzusetzen. Herr Dr. Müller wird an diesem Abend die gängigen Operationsverfahren erläutern und die unterschiedlichen Arten von Netzen vorstellen. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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