21.02.2017

Darmkrebsmonat März

Informationsveranstaltung zum Thema Darmkrebs im Marienkrankenhaus

Das Marienkrankenhaus Cochem lädt am Mittwoch, dem 8. März 2017, zur Veranstaltung „Darmkrebs – Vorsorge kann Leben retten“.  Ab 18.30 Uhr sind Betroffene und Interessierte herzlich zu dem Vortrag von Dr. Detlef Marx, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin I / Gastroenterologie, Kardiologie und Privatdozent Dr. Stefan A. Müller, Chefarzt der Abteilung Chirurgie I / Allgemein- und Viszeralchirurgie, Proktologie, in den Räumen der Krankenpflegeschule eingeladen.

„Etwa sechs von 100 Menschen erkranken deutschlandweit in ihrem Leben an Darmkrebs. In der Regel wachsen Darmtumoren sehr langsam und werden leider meist sehr spät entdeckt, da sie erst im Verlauf Symptome verursachen. Die Tumoren können sich insbesondere aus gutartigen Veränderungen wie Polypen oder Adenomen entwickeln, die man während Vorsorgeuntersuchungen erkennen und z.T. gleich entfernen kann“, erklärt Chefarzt Dr. Detlef Marx. Neu auftretende Änderungen der Stuhlgewohnheiten und Durchfall im Wechsel mit Verstopfung oder vermehrte Blähungen sowie Blut- und Schleimauflagerungen auf dem Stuhl können Symptome sein und sollten zeitnah von einem Facharzt untersucht werden. Körperliche Schwäche, Gewichtsabnahme und nächtliches Schwitzen können begleitend auftreten.

„Durch regelmäßige Vorsorge und gesunde Ernährung kann man Darmkrebs sehr gut vorbeugen und eine Erkrankung ggf. sogar ganz vermeiden. Vielen Menschen ist dies gar nicht bewusst! Dass der März zum Darmkrebsmonat ausgerufen wurde und viele Aktionen auf die Vorsorge aufmerksam machen, ist sinnvoll“, ergänzt Dr. Marx.

„Wurde ein Darmkrebs diagnostiziert, der bei der Darmspiegelung nicht abgetragen werden kann, wird eine Operation unumgänglich. Wir haben den Vorteil der kurzen Wege in unserem Krankenhaus. So kann mich Dr. Marx direkt bei einem Befund hinzuziehen und wir können gemeinsam die weitere Therapie besprechen. In großen Studien konnten Behandlungsleitlinien für die unterschiedlichen Stadien der Erkrankung herausgearbeitet werden. Wir bieten alle operativen Verfahren an. Die bestmögliche Behandlung wird individuell auf den Patienten angepasst und gemeinsam mit ihm besprochen. Zur Vor- und Nachbehandlung bestehen Kooperationen mit Onkologen und Strahlentherapeuten“, sagt Privatdozent Dr. Müller.

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