(v.l.n.r.): Manfred Schnur, Landrat des Landkreises Cochem-Zell, Eva-Maria Bergerfurth, kaufm. Direktorin des Marienkrankenhauses Cochem, Thomas Wagner, Geschäftsführer der Marienkrankenhaus Cochem GmbH, Dr. Anne-Dörte Herzog, Dr. Joachim Lux, Joachim Preiss, Aufsichsratsvorsitzender der Marien-Gruppe, Erhard Böttcher, Geschäftsführer der Marienkrankenhaus Cochem GmbH, und Sr. M. Cordula Klafki, Provinzoberin der deutschen Provinz der Marienschwestern v.d.U.E. beim Festakt zur Verabschiedung von Dr. Lux

06.08.2019

„30 Jahre sind wie im Flug vergangen“

Chefarzt der Anästhesie im Marienkrankenhaus Cochem übergibt Abteilung an seine Nachfolgerin

Cochem - Am Freitag, dem 2. August, wurde Dr. Joachim Lux, langjähriger Chefarzt der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin sowie Ärztlicher Leiter des Marienkrankenhauses Cochem, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Die Führung seiner Abteilung übernimmt Dr. Anne-Dörte Herzog. Die gebürtige Kölnerin war zuletzt als Oberärztin am St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach tätig.

Am 1. Dezember 1989 hatte Dr. Lux seinen Dienst als Chefarzt des Marienkrankenhauses Cochem – damals noch auf dem Klosterberg – angetreten. „Zur damaligen Zeit war der Bereich Anästhesie und Intensivmedizin personell unterbesetzt und dennoch konnte die Anzahl der durchgeführten Operationen erheblich gesteigert werden“, erinnerte Joachim Preiss, Aufsichtsratsvorsitzender der Marien-Gruppe an die Anfänge im Marienkrankenhaus. „Als Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin hat Dr. Lux neue Verfahren stets zum Wohle der Patienten umgesetzt.“ Auch für seine Verdienste als leitender Notarzt oder Bereitschaftsarzt beim DRK erfuhr der zukünftige Ruheständler viel Anerkennung, unter anderem von Landrat Manfred Schnur, der sich im Namen der Menschen aus der Region bei ihm bedankte: „Es war zu lesen: ‚Er hat Patienten selig schlummern lassen‘. Ja, das stimmt. Aber Sie haben sie auch wieder aufwachen lassen – das ist noch viel wichtiger!“ Neben dem Vorstand der Marien-Gruppe und Vertretern aus der Politik bedankte sich auch Schwester M. Cordula Klafki, die Provinzoberin der Marienschwestern von der Unbefleckten Empfängnis, bei Joachim Lux für seine langjährige Tätigkeit. „Sie haben sehr viele Jahre hier im Marienkrankenhaus den kranken Menschen hilfreich zur Seite gestanden und die vielen Veränderungen der Zeit mitgestaltet und mitgetragen.“

In Bad Salzuflen als Arztsohn geboren, war Lux‘ beruflicher Weg bereits vorgezeichnet. Nach Stationen in Göttingen, Berlin und Erlangen-Nürnberg wurde er 1989 Nachfolger von Dr. Kern als Chefarzt für Anästhesie am Marienkrankenhaus. In seiner Ansprache an die Gäste der Feierstunde erinnerte er sich an seine ersten Eindrücke von Cochem: „Sommer 1989 auf dem Klosterberg stehend, Blick auf die Mosel und die Weinberge, die ersten Begegnungen mit den Ordensschwestern, das erste Gespräch mit Herrn Mohr – Gott, war das aufregend!“ Mit Blick auf die langjährige Tätigkeit im Marienkrankenhaus resümierte der Chefarzt: „30 Jahre sind wie im Flug vergangen. Es war eine schöne Zeit! Mir war es immer ein großes Bedürfnis, nicht nur leitlinienkonform zu handeln, sondern dem Einfühlungsvermögen und der Erfahrung folgen zu können.“ Viel sei geschehen in den Jahren, doch mit Beharrlichkeit und Überzeugungskraft hätten er und seine Kollegen dem medizinischen Fortschritt Einzug im Krankenhaus verschafft, sagte Lux.

Medizinischer Fortschritt und die Weiterentwicklung der Anästhesie und Intensivmedizin gehören auch zu den Wünschen, die Dr. Lux‘ Nachfolgerin, Dr. Anne-Dörte Herzog, für ihre Arbeit im Marienkrankenhaus im Gepäck hat. Die künftige Chefärztin brachte ein kleines Arztköfferchen mit, um sich vorzustellen, und erzählte, dass sie schon als kleines Mädchen Ärztin werden wollte: „Das war mein Kindheitstraum. Ohne das Köfferchen ging ich nirgendwo hin.“ Von dieser Erinnerung schlug Herzog in ihrer Antrittsrede den Bogen zu ihren Wünschen und Hoffnungen für die neue Tätigkeit. Zudem kündigte sie an, ihr Wunschköfferchen in ihr neues Büro stellen zu wollen: „Es wird mich immer daran erinnern, für was wir alle gemeinsam so hart arbeiten: für die Gesundheit der uns anvertrauten Menschen!“

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